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Historisches Gemälde auf 1200 Quadratmeter Fläche

Eines der größten Graffiti-Kunstwerke der Region schmückt die ETTLIN-Fassade

Ettlingen - 11. September 2020.  Verlässt man Ettlingen Richtung Albtal, wird schon weithin ein neues Ettlinger Kunstwerk im öffentlichen Raum sichtbar. Fünf lokale Künstler aus der Ettlinger Region haben in nur drei Wochen eines der größten Graffiti-Kunstwerke in Baden-Württemberg geschaffen. Zu sehen ist es an der Betonfassade des ETTLIN Gewerbeparks in der Pforzheimer Straße. Entstanden ist ein imposantes Motiv, das die Geschichte der ETTLIN Spinnerei und Weberei gekonnt in Szene setzt. Um Tradition und Innovation optimal zusammenzuführen, ließ sich der Unternehmensbereich ETTLIN Immobilien zu Beginn des Jahres eine äußerst kreative Idee einfallen - ein großflächiges Graffiti-Kunstwerk sollte einen großen Teil der Betonfassade des ETTLIN Gewerbeparks schmücken, gut sichtbar von der Straße und der Albtalbahn aus. Es folgte eine Ausschreibung, an der sich neun Künstler mit kreativen Konzepten bewarben. „Den Zuschlag erhielt ein Team aus fünf regionalen Künstlern, die mit ihrem Konzept und der Farbauswahl  überzeugten“, so Johannes Hofmann vom Unternehmensbereich  ETTLIN Immobilien.

Das große Wandbild sollte die Geschichte der ETTLIN Spinnerei und Weberei auf einer 1200 Quadratmeter großen Fläche grafisch darstellen. Entstanden ist ein Motiv, welches spielerisch eine Draufsicht auf den Standort (graue Ebene) und essentielle Elemente der Firmenhistorie in einer grafischen Darstellung verbindet. „Der Beton bietet bewusst einen Kontrast zu dem opaken Farbauftrag der Streichfarbe und unterstreicht somit das neue Gewand, ohne die Historie der Spinnerei zu vergessen.“, so Yannik Czolk, einer der Graffitikünstler. „Mir gefällt gut, dass das Graffiti-Kunstwerk einerseits sehr reduziert ist, aber trotzdem eindeutig zu erkennen ist. Mit anderen Worten, es ist ausdrucksstark, harmonisch gestaltet und enthält schöne Farben“, so Martin Szabadi, Leiter Facility Management der ETTLIN Gruppe.

Das Konzept des Wandgemäldes basiert auf dem geografischen Standort Albtal und der Firmengeschichte der Spinnerei. Auf einer imposanten Länge von 89 Metern erstrecken sich in dem Kunstwerk, auf drei Ebenen aufbauend, wesentliche Merkmale der ETTLIN-Geschichte. „Die Gestaltung greift neben den Farben des Gewerbeparks die Umgebungsfarben auf und ist somit eine visuelle Ergänzung der Umwelt. Die drei Ebenen der Betrachter wurden in unserem Entwurf berücksichtigt und die Blickhierarchie ändert sich je nach Entfernung, Höhe und Geschwindigkeit. Damit gemeint sind die Blickwinkel aus der Perspektive vom Fußweg, Parkplatz, Straßenbahn oder der parallel verlaufenden Landesstraße“, so der Graffitikünstler Rene Sulzer. „Bei der Gestaltung der Wandmalerei  haben wir uns bewusst für viel Streichfarbe und nur wenige Sprühdosen entschieden, das ist deutlich langlebiger und besser für die Umwelt.“

Um den Passanten der 89 Meter langen Betonfassade in der Pforzheimer Straße in Ettlingen ein Stück ETTLIN-Geschichte mit auf den Weg zu geben, entstand deshalb ein Graffiti-Motiv basierend auf der Firmengeschichte der im Jahre 1836 gegründeten Spinnerei. „Mit unterschiedlichen Elementen der damaligen und heutigen Zeit ist somit ein imposantes Kunstwerk entstanden, auf das wir bei ETTLIN sehr stolz sind. Das zehn Meter große Mühlrad steht für den Geschäftsbereich Energie, der aus der Nutzung der Wasserkraft entstand. Das Wasser stellt den nahegelegenen Fluss Alb dar und die kreativ gezeichneten Bäume die umliegende Natur im Albtal. Wirklich gelungen ist auch die Spindel, welche für die damalige Herstellung von Garn steht“, so Anke Lumpp, Finanzvorstand der ETTLIN Gruppe.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten

 

Autor & Fotos: Werner Bentz 

 

Foto links: Das Team um die Künstler  Rene Sulzer, Czolk, Gregor Lau, Mose und Meta kennt sich bereits seit einigen Jahren aus der Graffitiszene.

Foto mittig: 1200 Quadratmeter Graffitikunst auf 89 Metern Länge ist auf der ETTLIN-Fassade zu sehen.

Foto rechts im Artikel: Die Künstler bei der Arbeit an der hohen Fassade.

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